Wer jetzt die Steuern senkt, ist blöd.

Montag, 1. Dezember 2008

Danke Frau Merkel, danke Herr Steinbrück. Pfui Mister Brown, pfui Herr Seehofer. Gut, das wäre raus. Jetzt will ich natürlich an der Erklärung nicht sparen und werfe gleich das große Argument in die Runde: DER ÖLPREIS IST AM BODEN!!! Ich hab es mal groß geschrieben, damit es auch der letzte lesen kann. Das wird sich voraussichtlich Anfang 2009 ändern, aber bis dahin werden nahezu alle Waren günstiger bzw. wird den Unternehmen Geld in die Tasche gespült, weil die Transportkosten sinken.
Wozu also noch staatliche Hilfen? Was soll das denn werden, eine selbstgemachte Deflation?
Steuersenkungen werden momentan nur gefordert, weil sie politisch Opportun sind. Nicht umsonst ist Gordon Brown an vorderster Front dabei, er ist ja auch einer der unbeliebtesten Premiers, die das Königreich seit langem erlebt hat. Bei Horst Seehofer ist der Fall ein bisschen anders gelagert, der Effekt aber der selbe. Kaum hat die CSU ihre absolute Mehrheit verloren, versucht deren neuer Vorsitzender die Bürger mit Steuersenkungen zu erfreuen. Sarkozy, der Idee anfangs nicht abgeneigt, hat es da einfacher. Seine linken Freunde zerfleischen sich gegenseitig und lassen ihn als einzige Alternative dastehen. Das macht populär und so kann man dann auch mit der Merkel gemeinsame Sache machen und auch erstmal abwarten.
Wenn die OPEC zum Jahreswechsel die Fördermengen drosselt, um sich wieder mehr zu besacken, darf gerne erneut diskutiert werden. Bis dahin gilt: Staatskasse verriegeln und allen auf die Finger kloppen, die sich ihr nähern.

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Eine Antwort zu “Wer jetzt die Steuern senkt, ist blöd.”

  1. rushed Sagt:

    Full Ack!

    Lasst die Konzerne bluten.


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